Empathische Kommunikation: Hören, hinhören und zuhören

Im letzten Blogbeitrag hatten wir uns über verschiedenen Techniken der W-Fragen unterhalten, nun möchte ich mit Ihnen in das Thema aktives Zuhören eintauchen.

Aber was bedeutet das genau, dieses „aktive Zuhören“? Das mache ich doch sowieso täglich!

Für viele scheint das auf den ersten Blick nichts Neues zu sein. Das mag sein, doch die Frage ist: Machen wir das wirklich? Oder kommt es häufiger vor, dass wir während eines Gesprächs abschweifen und an etwas anderes denken? Kommt es vielleicht vor, dass wir dem Gespräch gar nicht folgen, weil es uns nicht wirklich interessiert? Vermutlich schon, oder? Das kenne ich, das geht uns allen so, doch wie können wir das ändern und was gibt es für Formen des Zuhörens?

Ein Kommentar von Michael Danell


Es gibt drei Formen des Zuhörens: Das Hören, das Hinhören und das Zuhören. Nur wie unterscheiden sich diese Formen voneinander?

Das Hören

Das Hören ist eine gute Einleitung in mein Artikel: Wenn ich nur höre, was jemand sagt, bedeutet das nichts anderes als „Es interessiert mich nicht wirklich, doch ich möchte höflich sein“. Sie sind mit sich beschäftigt und folgen dem Gespräch nur sporadisch. Sie sind abgelenkt.

Erkennen kann man das sehr gut, wenn während des Gesprächs der Gesprächspartner weggeschaut oder unaufmerksam ist, kurz: sich lieber mit anderen Dingen beschäftigt.

Das Hinhören

Beim Hinhören verhält es sich etwas anders: „Ich höre hin, bin aber nicht sonderlich interessiert, was du zu sagen hast“. Es beschreibt eher den Zustand des „Ich bin unbeteiligt, es ist mir egal, aber erzähle weiter, wenn es dir gut tut.“

Das Zuhören

Beim Zuhören sieht das Ganze nun so aus: Zuhören hat sehr viel mit Empathie zutun. Es geht darum, sein Gegenüber wirklich verstehen zu wollen und ihn in seiner Gänze wahrzunehmen. Das ist aktives Zuhören. Ihm aufrichtig folgen und ihm gleichzeitig das Gefühl geben, einzigartig und wichtig zu sein; sich die Zeit nehmen sowie auf ihn eingehen.

Dazu gehört auch genaues Hinterfragen der Aussagen sowie das Ernstnehmen der Antworten. Das ist empathisches Zuhören.

Mein Tipp:
Wenn Sie Gespräche führen, dann nehmen Sie sich die Zeit und schenken Ihrem gegenüber die volle Aufmerksamkeit. Führen Sie Kommunikation mit Empathie, erzeugen Sie einen vertrauensvollen Austausch und stellen Sie interessierte Fragen. Sie werden feststellen, wieviel Sie zurückbekommen!

Ich wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung!


Zum Autor:

Michael Danell unterstützt als Unternehmensberater zahlreiche Automobilhändler bei der Optimierung ihres Unternehmens. Seine Schwerpunkte sind unter anderem Verkaufstraining und Unternehmensentwicklung. Dabei bringt er seine langjährige Erfahrung (u.a. als Geschäftsführer einer Autohaus-Gruppe, als Vertriebsleiter sowie als Manager bei diversen Fahrzeugmarken) und zahlreiche Zertifizierungen in seine Arbeit ein.

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Michael Danell

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